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Daniel Schwartz, geboren 1955 in der Schweiz, hat mit seiner
fotografischen Arbeit der letzten zehn Jahre Zentralasien sowie
die angrenzenden Regionen, eingeschlossen Afghanistan,
den Iran, die Mongolei und den Kaschmir, erforscht. In seinen
Reportagen, Essays und Büchern befasst sich Schwartz mit der
»langen Dauer« (Fernand Braudel). Seine Kunst ist informativer
Natur; seine fotojournalistische Arbeit reagiert nicht auf Ereignisse,
sondern ist aktiv, ortet und verfolgt politische Entwicklungen
und deren soziale Auswirkungen über längere Zeit und in
größeren geografischen Räumen. »Seit Jahren erzählt meine
Kunst von Plätzen der Geschichte und des Gewöhnlichen sowie
von unterwegs dorthin. Da jeder Wanderer zuletzt am Rand des
Weges liegen bleibt, sind meine Bilder Abgewandter auch
Begegnungen mit dem Tod – der letzten aller Abwendungen.«
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