KUB Projekt   Horizon Field, 2010 -2011    

 
   
  

 
 
 
         

Antony Gormley
Horizon Field, 2010-2011
Simulation eines Stellplatzes vor Ort


Einzugsgebiet
»Horizon Field«


 

Weltweit hat Antony Gormley zahlreiche spektakuläre Projekte in archetypischen Naturlandschaften wie dem Meer, der Wüste und der Fjordlandschaft Norwegens realisiert. So stellte er 1997 100 lebensgroße Eisenabgüsse seines Körpers im Wattenmeer vor Cuxhaven an der deutschen Nordseeküste auf.
»Horizon Field« ist ein Feld mit 100 lebensgroßen Eisenabgüssen eines menschlichen Körpers auf 2039 m Seehöhe. Die Skulpturen sind auf etwa 100 Quadratkilometer des hinteren Bregenzerwaldes sowie des Hochtannberg- und Arlberggebietes verteilt und erstrecken sich von der Kanisfluh bis zum Flexen- und Arlbergpass. Von jedem Punkt aus soll es möglich sein, mindestens eines der Werke zu sehen, deren Abstand je nach topografischer Lage mehrere 100 Meter bzw. einige Kilometer beträgt. An manchen Örtlichkeiten wird man daher auch viele Figuren auf einmal sehen können. Ihre gedachte Augenlinie ist exakt auf einer Höhe eingepeilt, sodass alle 100 Figuren eine ideale Horizontlinie innerhalb der Alpenregion bilden.
Die Idee dieses Feldes ist die Verbindung von Sehen und Gesehenwerden mit der zentralen Rolle des Menschen und seiner Beziehung zur Alpenlandschaft. Das Werk wird dem Wechsel der Jahreszeiten, des Lichtes und des Wetters unterworfen sein und somit immer wieder neue Wahrnehmungen und Eindrücke erlauben.
Die 100 Figuren von Antony Gormley sind Volleisenabgüsse vom Körper des Künstlers. Alle Figuren sind ca. 189 cm hoch, 53 cm breit und 29 cm tief – das Gewicht beträgt 640 kg.
Das Projekt Horizon Field von Antony Gormley ist in Planung für 2010.

   
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›Horizon Field‹ stellt zwischen dem einzelnen Betrachter
und der Masse der sich in der Ferne verlierenden 100
Figuren eine unmittelbare Vertrautheit her, welche sich
über das alles umfassende Netz senkt, das über das
Sichtbare hinaus ein Tal mit dem anderen verbindet.
Wichtig ist, dass die Figuren nicht auf den Gipfeln, sondern
auf den Berggraten angeordnet sind, in einem Gebiet
jenseits alltäglicher Belange. Die Figuren sollen die Berge
nicht besiedeln, sondern neben ihnen bestehen. Dadurch
entsteht eine Art Beziehung zwischen den Tälern, die
für das Leben in den Alpen Jahrhunderte hindurch
bestimmend war.
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Antony Gormley
   
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