KÜNSTLERINNEN    29 I 09 I 97 - 30 I 11 I 97      
50 Positionen zeitgenössischer internationaler Kunst
Videoportraits und Werke


  KoonsKrystufekMullican
ToroniMcCarthyBayrle

 
            Videotexte  
               
AcconciBayrleFeldmannGordonKnapMullicanRainerTaaffe
  AkkermannBaechlerBaldessariBarryBaselitz
BirnbaumBoltanskiBrusBurdenFederle
FraserGappmayrGilbert&GeorgeGironcoliClegg&Guttmann
GrahamHeroldHoellerHolzerKelley
KoonsKosuthKrystufekLassnigMcCarthy
NitschOberhuberOurslerPettibonPistoletto
RosenquistSchmalixShawSpiroSteinbach
TiravanjiaToroniWeinerWestZobernig
 

 

 
             


 

Diese Ausstellung ist ein - durchaus subjektiver - Versuch, in einer Situation, in der sich die bildende Kunst nicht nur für das breite Publikum unübersichtlich darstellt, sich keine Stile, kaum große Bewegungen ausmachen lassen, die heute zentralen Problemstellungen und Ideen herauszuarbeiten. Über die Auswahl relevanter und signifikanter "Stellvertreterpositionen" wird ein Bild der Gegenwartskunst versucht, das zumindest einige wichtige Konturen sichtbar macht.

Das "museum in progress", Wien, hat 1992 begonnen, eine Videoproduktion mit Künstlerportraits in Zusammenarbeit mit Peter Kogler zu realisieren. 1995-1997 arbeitete das Kunsthaus Bregenz als Kooperationspartner an diesem Projekt, das die Basis für die erste Themenausstellung des Kunsthauses Bregenz lieferte.

Durch die Verbindung von Werk und Künstlerportrait (-interview) soll die Distanz zwischen den ästhetischen Ansprüchen des Kunstwerkes bzw. seiner Präsentation im Museum und der kollektiven Rezeption überbrückt werden. Die Situationsdarstellung erhält zusätzliche Facetten bzw. Komplettierungen durch die Fragestellung der verschiedenen Interviewer/innen, durchwegs renommierte Persönlichkeiten des internationalen Kunstbetriebs, die hier auch ihre Positionen miteinbringen.

Die Videos haben nicht nur die Funktion einer illustrativen und erklärenden Hintergrundfolie für Werke, weil diese nicht "anti-medial" sondern medial gedacht sind. Denn selbst wenn die jeweiligen Künstler nicht mit elektronischen Medien arbeiten, ist der Großteil der heutigen Kunst der seit zwanzig Jahren aufgetretenen Künstler eine Verarbeitung und Reaktion auf die neuartige Stellung und den neuartigen Charakter der audiovisuellen Medien in der heutigen Welt.


Alle Künstler im Überblick:

Acconci, Vito
Akkerman, Philip
Baechler, Donald
Baldessari, John
Barry, Robert
Baselitz, Georg
Bayrle, Thomas
Birnbaum, Dara
Boltanski, Christian
Brus, Günter
Burden, Chris
Clegg &
Guttmann
Federle, Helmut
Feldmann, Hans Peter
Fraser, Andrea
Gappmayr, Heinz
Gilbert & George
Gironcoli, Bruno
Gonzales-Torres, Felix
Gordon, Douglas
Graham, Dan
Heilmann, Mary
Herold, Georg
Höller, Carsten
Holzer, Jenny
Kelley, Mike
Knap, Jan
Koons, Jeff
Kosuth, Josef
Krystufek, Elke
Lassnig, Maria
McCarthy, Paul
Mullican, Matt
Nitsch, Hermann
Oberhuber, Oswald
Oursler, Tony
Pettibon, Raymond
Pistoletto, Michelangelo
Rainer, Arnulf
Rosenquist, James
Taaffe, Philip
Schmalix, Hubert
Shaw, Jim
Spero, Nancy
Steinbach, Haim
Tiravanjia, Rirkrit
Toroni, Nielev
Weiner, Lawrence
West, Franz
Zobernig, Heimo

   
           
         
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