Lassnig, Maria
 
geb. 1919 in Kappel, Kärnten, lebt und arbeitet in Wien
1941-1943 Studien an der Akademie der bildenden Künste in Wien
1945-1951 in Klagenfurt
1948 erste Körperbewußtseinszeichnung
1951 Rückkehr nach Wien, erste Paris-Reise
1954 neuerlich an der Akademie (Klasse Gütersloh)
1956 Kontakte zur Galerie nächst St. Stephan
1961 Übersiedelung nach Paris; dort entstehen 1964 die ersten Körperbewußtseinsaquarelle
1968 nach New York
1970 erste Zeichentrickfilme
1978 DAAD Stipendium in Berlin
1980 Rückkehr von New York nach Wien. Wird gemeinsam mit Valie Export für die Biennale in Venedig nominiert und tritt eine Professur für Malerei an der Hochschule für angewandte Kunst an. Ihr Körpergefühl, aus dem heraus sie ihre Bilder und Zeichnungen entwickelt, vergleicht die Künstlerin mit einem Sinn - und zur Frage, wem er angehöre: "Nicht dem Gesichtssinn, noch dem Gehörsinn oder Geruchssinn, auch nicht dem Geschmacks- oder Tastsinn (letzterem am ehesten verwandt). Es ist auch nicht eine Mischung dieser Sinne. Und doch ist es ein Sinn."
1971 war Lassnig an der Ausstellung "Anfänge des Informel in Österreich 1949-1953 (mit Rainer und Oberhuber) im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien beteiligt
1977 Retrospektive des zeichnerischen Werks in der Albertina, Wien
1982+1997 Teilnahme an der Documenta
1985 Retrospektive der Gemälde im Museum moderner Kunst in Wien (danach in Düsseldorf, Nürnberg und Klagenfurt)
1988 Großer österreichischer Staatspreis
1988 zeigt sieihre Aquarelle in der Kärntner Landesgalerie in Klagenfurt, danach in der Wiener Albertina und im Rupertinum in Salzburg.
1989 Übersicht auf die Malerei seit 1980 unter dem Titel "Mit dem Kopf durch die Wand" im Kunstmuseum Luzern
1990 Übersicht auf die Malerei seit 1980 unter dem Titel "Mit dem Kopf durch die Wand" im Hamburger Kunstverein und in der Wiener Secession
1996 Zeichnungen und Aquarelle im Ulmer Museum und in der Kunsthalle Bern

 

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