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James
Rosenquist wurde 1933 in Grand Forks, USA geboren, lebt und arbeitet
derzeit in New York. Sein Studium absovierte er in Minneapolis und
Minnesota. 1955 trifft er in New York Robert Rauschenberg, Jasper
Johns, Robert Indiana u.a., die, genau wie er, Alltagsbilder aus
den Medien in ihre Kunst einbezogen. Er arbeitete immer wieder für
die Werbung als Designer und Plakatmaler und experimentierte mit
freistehenden Konstruktionen und Filmtechniken.
1965 begann die bis heute andauernde Zusammenarbeit mit Leo Castelli.
In den siebziger Jahren setzte Rosenquist seine Experimente mit
begehbaren Raum-Bildern auf geschlitzter Kunstoff-Folie fort und
entwickelte sich neben Jasper Johns zum perfektesten Grafikkünstler
der USA. Die bevorzugte Arbeitsmethode Rosenquists für seine
dynamischen Kompositionen bestand darin, daß er Werbeanzeigen
aus alten Zeitschriften ausriß, an seine Atelierwände
heftete und so riesige Collagen aus unzusammenhängenden Bildern
und Worten schuf. Solche banalen Überbleibsel verwandelte er
in den Ölbildern in überlebensgroße Bildelemente,
in Symbole der Banalität und der Schicksalsschläge des
modernen Lebens. Seine gegenständlichen Motivassemblagen sind
aus der Alltagswelt und dem Fundus der Bildwerbung zusammengesetzt;
er benutzt einfache, sofort identifizierbare Objekte, wobei seine
Variante der Pop Art sich immer auch kritisch und politisch gibt.
James Rosenquist gilt als einer der Hauptvertreter der amerikanischen
Pop-Art. Ausstellungen seiner Werke wurden wiederholt in den Museen
Whitney Museum of American Art, New York; Museum of Modern Art,
New York ; Solomon R. Guggenheim Museum, New York; MOCA at the Temporary,
Los Angeles; Metropolitan Museum, New York; Los Angeles County Museum;
Museum Ludwig, Köln gezeigt. Zahlreiche Präsentationen
bei den Galerien Leo Castelli Gallery, New York; Ileana Sonnabend,
New York; Galerie Thaddäus Ropac, Salzburg; Gagosian Gallery,
New York (1992). Teilnahme an wichtigen Gruppenausstellungen wie
"American Pop Art", Whitney Museum of American Art, New
York (1974); Documenta 4 und 6, Kassel; Biennale, Venedig (1978);
"Images of an Era: Selections from the Permanent Collection",
MOCA at the Temporary, Los Angeles (1995). |