| Jim
Shaw wurde 1952 in Midland, Michigan geboren, lebt und arbeitet
derzeit in Los Angeles. Er studierte an der University of Michigan,
Ann Arbor und dem California Institute of the Arts, Valencia.
Die über lange Zeiträume entstehenden unzähligen
Zeichnungen und Texte Jim Shaws, setzen sich aus Erinnerungs- und
Traumwelten zusammen, die sich aus der Sprache der Grußkarten,
Comic Books, der massenvermarkteten religiösen Ikonografie,
Ramschläden etc. herleiten. Shaw repräsentiert eine Künstlergeneration
von Los Angeles, die 1992 erstmals in der Ausstellung "Helter
Skelter: L.A. Art In The 1990's" (MOCA, Los Angeles) auftrat
und zu denen unter anderem auch Mike Kelley, Liz Larner, Judy Bamber
etc. gehören. Er machte es sich zum Ziel, die Schattenseiten
des zeitgenössischen Lebens zu feiern. Shaw, der in seinen
Träumen den idealen "readymade"-Gegenstand entdeckte,
praktiziert seine charakteristische Arbeitsweise, um das subversive
Potential von traditionellen Materialien und Prozessen zu erneuern.
Bei seinen Sammlungen von Bildern agiert Shaw als Kurator, indem
er die seit Jahren aus "psychoanthropologischer Neugier"
zusammengetragenen Bilder ordnet und in Ausstellungsform präsentiert.
Der Bilderfundus scheint auf einige wesentliche Archetypen reduzierbar:
Sexualität, der surrealistische Traum, die Genres Landschaft
und Stilleben.
Zahlreiche Präsentationen bei den Galerien Linda Cathcart,
Santa Monica; Rosamund Felsen, Bergamot Station, Los Angeles und
der LACE Foundation, Los Angeles.
Teilnahme an den Gruppenausstellungen The Renaissance Society,
Chicago (1988); "Amerikama", Museum of Modern Art, New
York (1990); "Recent Drawing: Roni Horn, Charles Ray, Jim Shaw,
Michael Tetherow" und "CalArts: Skeptical Belief(s)",
Whitney Museum of American Art, New York (1990); "Horror a
Vacui. Jimmy Shaw. Benjamin Weissman", Galerie Krinzinger,
Wien (1992); ":Engel :Engel", Kunsthalle Wien, Wien (1997).
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