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Geboren
1944 in Rechovet, Israel, lebt und arbeitet Haim Steinbach in Greenpoint,
Brooklyn. Er studierte in New York und Frankreich.
Vor seinem künstlerischen Durchbruch in New York um 1984 hatte
Steinbach vorwiegend geborgte und gefundene Objekte verwendet, nach
1986 sind es Gekaufte - sowohl neue Objekte als auch Antiquitäten.
Nichts Neues zu erzeugen, sondern Objekte aus einem schon vorgegebenen
Kontext der Verfügbarkeit zu wählen, ist charakteristisch
für seine Arbeitsweise. Seine Arbeiten sind bipolar gegliedert:
"shelves", "boxes" und "containers"
sind artifiziell und ästhetisch konzipiert. In der Tradition
der "ready-mades" bleiben diese Gegenstände stets
unverändert und werden auch nicht miteinander verbunden. Er
arbeitet mit trivialer Ausstattungsware. In den "shelves"
(einzelne Gegenstände oder Arrangements auf einer Konsole)
benutzt er laminierte Plastikoberflächen, die Objekte auf den
"shelves" und in den Laden der "cases" sind
Massenartikel. In den frühen Werken verwendete er Linoleum
und Tapeten als Material, das auf den Benutzer verweist und bei
dem der Surrogatcharakter der Oberfläche und des Gegenstandes
im Vordergrund steht. Viele Gegenstände beziehen sich auf den
Körper, als Maske, als Fragment, Spiegel, Schmuck, als phallische
Anspielung oder Ziel des Begehrens.
Zahlreiche Einzelausstellungen in den Galerie Sonnabend, New York;
Präsentationen bei "Osmosis", Solomon R. Guggenheim
Museum, New York (1993); "The century of the multiple",
Deichtorhallen, Hamburg (1993); Kunsthalle Ritter, Klagenfurt (1994).
Teilnahme an den Gruppenausstellungen "Damaged Goods: Desire
and The Economy of The Object", Museum of Contemporary Art,
New York (1986); Centre Georges Pompidou, Paris (1987); Documenta
8 und 9, Kassel; Museum of Contemporary Art, Los Angeles (1989);
Stedelijk Museum, Amsterdam (1989); Wiener Secession, Wien (1989);
Museum Moderner Kunst, Wien (1993); Biennale, Venedig (1993), Lawrence
Weiner, Haim Steinbach, Jason Reed, Pierogi 2000, Museum of Contemporary
Art, New York (1995). |