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Die sechs Meter hohe und ca. 300 Quadratmeter große Eingangshalle des Kunsthauses firmiert seit 2003 unter der Bezeichnung KUB-Arena. Sie wurde als Übergangsraum zwischen der Öffentlichkeit des städtischen Umfelds und den Ausstellungsräumen geplant und sollte als Scharnier zwischen dem eintretenden Publikum und den in den drei Stockwerken über ihr präsentierten Kunstwerken dienen. Angedacht war sie als Ort der Vermittlung, an dem öffentliche Diskussionen, Führungen, Vorträge sowie Filmvorführungen realisiert werden. Doch obwohl bereits zahlreiche Veranstaltungen dieser Art in der Arena stattgefunden haben, fehlt im öffentlichen Bewusstsein eine genauere Vorstellung dessen, was die KUB-Arena eigentlich ist.
In Zukunft soll das Profil der KUB-Arena ausgebaut und präzisiert werden. In diesem Sinn wird sie weniger ein Raum der reinen Präsentation für zeitgenössische Kunst als vielmehr ein Ort der Verhandlung der Ideen des Ausstellens und der Suche nach experimentellen Formen der Darstellung sein. In der KUB-Arena werden zukünftig verstärkt grundlegende Fragen der zeitgenössischen Kunst wie Autorschaft, Raum, Institutionskritik, Postkolonialismus und kuratorische Praxisformen untersucht. Sie wird als Versuchs- und Untersuchungsraum dienen, in dem kontextorientiert an spezifischen kulturellen und gesellschaftspolitischen Fragen gearbeitet wird. Dabei liegt ein wesentlicher Fokus auf der künstlerischen Praxis, die durch kommunikative und partizipatorische Strategien den gesellschaftlichen, urbanen, ökonomischen oder medialen Raum nutzt. weiter>>
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